Kopfhautpflege – Methoden gegen Kopfhautprobleme

Kopfhautpflege – Methoden gegen Kopfhautprobleme

Wir sorgen für unsere Haare und unseren Körper, aber vergessen häufig die Kopfhaut, und der Zustand der Kopfhaut hat doch auf das gesamte Aussehen der Haare einen großen Einfluss. Die richtig genährte Kopfhaut bewirkt, dass die Haarwurzeln gesund sind – die Haare wachsen dann schneller und schöner. Und die falsche Kopfhautpflege verursacht, dass die Kopfhaut trocken, fettig oder sogar schuppig ist. Wie sollten Sie für Ihre Kopfhaut richtig sorgen?

Wie sollten Sie trockene und empfindliche Kopfhaut pflegen?

Die Pflege der trockenen und empfindlichen Kopfhaut ist ziemlich problematisch. Sie müssen nämlich Reizungen und Rötungen lindern, die Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgen und sie vor der Wirkung der Detergenzien schützen. Aus diesem Grund sollten Sie intensiv wirkende Shampoos meiden und auf die Haarfärbung verzichten. Wählen Sie am besten natürliche Haarfärbemittel, z.B. Henna. Die Pflegeprodukte für empfindliche Kopfhaut sind in der Regel frei von Alkohol, Duftstoffen und reizenden Konservierungsstoffen. Ein solches Produkt sollte solche Substanzen, wie feuchtigkeitsspendende Öle und lindernde Pflanzenextrakte (z.B. Aloe), und auch Panthenol und Allantoin enthalten. Eine gute Lösung ist auch die Anwendung von natürlichen Ölen – tragen Sie auf die Kopfhaut ein sanft wirkendes Öl auf und lassen es circa 30 Minuten einwirken. Verwenden Sie dazu Kokosöl oder eine spezielle Mischung mit natürlichen Ölen für trockene und empfindliche Kopfhaut. Empfehlenswert sind auch natürliche Präparate mit Aloe oder Leinsamen.

Wollen Sie endlich lange Haare haben? Greifen Sie nach einem Präparat, das direkt in die Kopfhaut einmassiert wird. Ein solches Präparat sollte frei von Alkohol, reizenden Duftstoffen und austrocknenden Pflanzenextrakten sein.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie neue Kosmetikprodukte oder Behandlungen ausprobieren wollen. Beobachten Sie am besten Ihre Kopfhaut – Sie werden dann wissen, wie Ihre Haut auf konkrete Wirkstoffe reagiert. Auf diese Weise wählen Sie die Pflege, die den Bedürfnissen Ihrer Haut entspricht.

Wie sollten Sie fettige Kopfhaut pflegen?

Das größte Problem ist hier die übermäßige Talgproduktion, die bewirkt, dass die Haare platt, und sogar fettig sind. Sie müssen dann unbedingt eine sanfte Pflege verwenden, denn die intensive Reinigung der Kopfhaut kann nur die Talgproduktion verstärken. Verwenden Sie sanft wirkende Shampoos im Wechsel mit den Shampoos mit Detergenzien. Um das Problem der fettigen Kopfhaut zu lösen, meiden Sie hohe Temperaturen – waschen Sie die Haare mit lauwarmem Wasser und föhnen sie kalt. Machen Sie auch keine Kopfhautmassage, denn eine solche Massage regt die Talgdrüsen an. Masken und Spülungen mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen sollten Sie nur auf die Haarlänge, nie auf die Kopfhaut, auftragen. Die Kosmetikprodukte zur Pflege der trockenen Kopfhaut sollten solche Substanzen wie Tonerden, Algen und Kräuter enthalten. Um diese Wirkstoffe können Sie auch fertige Produkte bereichern. Wie? Mischen Sie einfach einen Löffel Tonerde mit dem Shampoo und waschen dann die Haare. Eine solche Behandlung erfrischt die Kopfhaut und verleiht den Haaren mehr Volumen.

Wie sollten Sie schuppige Kopfhaut pflegen?

Wenn es um die Pflege der schuppigen Kopfhaut geht, sollten Sie vor allem ein professionelles Shampoo aus der Apotheke kaufen. Es sollte je nach Bedarf verwendet werden – Verwenden Sie das Anti-Schuppen-Shampoo täglich oder alle paar Tage, z.B. im Wechsel mit einem sanft wirkenden Shampoo. Die Haare sollten Sie sehr häufig waschen, denn Talg beschleunigt die Vermehrung von Bakterien und ist die größte Ursache für Schuppen. Masken und Spülungen sollten Sie auch nie auf die Kopfhaut auftragen. Wenn die Kopfhaut mehr Feuchtigkeit braucht, greifen Sie dann am besten nach dem Aloe-Gel oder Leinsamen-Gel. Eine gute Methode gegen Schuppen sind auch spezielle Öle und Präparate, die direkt in die Kopfhaut einmassiert werden. Solche Präparate enthalten in der Regel antibakterielle, ätherische Öle, wie Lavendelöl, Teebaumöl oder Sandelbaumöl. Wenn Sie ernste Kopfhautprobleme haben (Schuppenflechte, atopisches Ekzem, schmerzhafte Reizungen), sollten Sie sich dann mit dem Arzt beraten, der Ihr Problem diagnostiziert und eine Behandlung vorschlägt.

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